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Frage und Antworten

Ist Jesus der einzige Weg in den Himmel?

Wir glauben, dass das Heil allein durch den Glauben an Jesus und in Jesus ist. In Johannes 14:6 sagt uns die Bibel sehr deutlich, dass Christus der einzige Weg zu Gott und zum ewigen Leben ist. In Römer 10:9 – 11 sagt uns die Bibel, wie wir gerettet werden und ewiges Leben haben können: Glaube in deinem Herzen, dass Jesus für deine Sünden gestorben ist und aus dem Grab auferweckt wurde, und bekenne mit dem Mund, dass er Dein Herr und Retter ist.

Ist die Gnade ein "Freibrief" zum Sündigen?

Die Gnade Gottes (unverdiente Gunst) befähigt uns, den Sieg über die Sünde, die unreinen Gewohnheiten und Süchte in unserem Leben zu erfahren. Mit anderen Worten: die Gnade Gottes gibt uns die Herrschaft über die Sünde (Römer 6:14), und hält uns NICHT unter der Knechtschaft und der Macht der Sünde.
Die Bibel ist in dieser Hinsicht sehr klar und eindrücklich. Römer 6:14 sagt: „Denn die Sünde wird nicht die Herrschaft über euch haben, denn ihr seid nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.“ Die Sünde verliert ihre Kontrolle über euch, wenn ihr unter Gnade seid („nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade“).

Wenn Jesus für unsere Strafen bezahlt hat, warum "züchtigt" uns Gott dann noch?

Wenn man über die Züchtigung des Herrn in Hebräern 12 liest, ist es wichtig zu verstehen, dass das Buch der Hebräer auf Griechisch geschrieben wurde, und für „Züchtigung“ steht das griechische Wort „paideu“, das bedeutet, „Kinder zu trainieren, einen zum Lernen zu bringen, oder belehrt oder gelehrt zu werden“. Daher ist die Züchtigung des Herrn im Kontext unseres himmlischen und liebenden Vaters zu sehen, der seine Kinder lehrt oder diszipliniert.
Nun wissen wir, dass wir einen guten himmlischen Vater haben, der uns sehr liebt (Joh 3:16). Jesus selbst zeigt uns, wie gut unser himmlischer Vater ist, als er in Matthäus 7:11 fragte: „Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben gebt, wie viel mehr wird dein Vater, der im Himmel ist, denen Gutes geben, die ihn fragen!“ Wenn also irdische Väter ihre Kinder nicht mit Krankheit, Gebrechen und Armut lehren oder disziplinieren, dann wird uns unser himmlischer Vater nie lehren, indem er uns mit schlechten Dingen bestraft.
Wie also erzieht Gott seine Kinder oder trainiert sie? Hebräer 12:9 – 10 (KJV) erklärt: „Zudem hatten wir ja unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten uns vor ihnen; sollten wir uns da nicht viel mehr dem Vater der Geister unterwerfen und leben? Denn jene haben uns für wenige Tage gezüchtigt, so wie es ihnen richtig erschien; er aber zu unserem Besten, damit wir seiner Heiligkeit teilhaftig werden.“
Diese beiden Verse vergleichen zwischen „Vätern unseres Fleisches“ oder unseren irdischen Vätern und dem „Vater der Geister“, unserem himmlischen Vater. „Väter unseres Fleisches“ disziplinieren unser Fleisch, während „Vater der Geister“ unseren persönlichen durch sein Wort diszipliniert. Das bedeutet, dass man, wenn man die Bibel liest, oder wenn man Gottes gepredigtes Wort zuhört, dass man dann vom Herrn gelehrt und ausgebildet wird.
Der Hebräerbrief sagt weiter, dass wir, wenn Gott uns diszipliniert, wissen, dass wir Söhne und Töchter sind, nicht illegitim, dass wir geliebt werden, und dass wir leben und von ihm profitieren werden (Hebräer 12:8 – 10). Die Züchtung des Herrn bezieht sich also nicht darauf, dass Gott Unfälle oder Krankheiten zu uns führt, denn wenn Gott dich mit Tod und Krankheit diszipliniert, wie wirst du dann „leben“ und wo ist dann der „Nutzen“ davon?

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